Comenius-Projekt

Eine multilaterale Schulpartnerschaft

Kick off Meeting: 9+1= ESSPP--Team

Multikulturelle Reise, Hogwarts in der Schweiz, tolle Menschen, eine unvergessliche Erfahrung und natürlich die Auflösung der rätselhaften Gleichung sind HIER zu lesen.

Smoking Prevention Project

Dieses Projekt beinhaltet eine multilaterale Comenius-Schulpartnerschaft mit neun Partnern in fünf Ländern. Das erste Meeting fand im November 2010 in Bregenz, Österreich statt. Weitere Treffen waren in Spanien, Italien, Deutschland und der Türkei. Daran nahmen ausgewählte Schüler unseres Gymnasiums teil.

Das ist ein Meilenstein im Erreichen des Zertifikates

„Smoke out- Schule zum Durchatmen“

Weitere Meilensteine

Beteiligung einiger Klassen an Be Smart - Don't Start einem europaweiten Wettbewerb zum Nichtrauchen für die Schulklassen 6 bis 8.

Informationsveranstaltung und Eröffnung der Comenius-Tafel

Am 9. September 2010 fanden im Atrium der Sartre-Oberschule (Gymnasium) eine Informationsveranstaltung und die Eröffnung der Comenius-Tafel statt. Nach musikalischer Einstimmung präsentierten Schüler/-innen aus dem Chemie Leistungskurs das an der Schule durchgeführte „Smoking Prevention Project“ und die an dem Projekt beteiligten Partnerschulen. Abschließend wurde die Comenius-Tafel erföffnet.

Dazu erschienen nicht nur die bereits beteiligten Schüler/-innen und deren Freunde und Verwandte, sondern auch neue interessierte Eltern, Lehrer/-innen und der Leiter der Schule Herr Schwenke. Die Veranstaltung sollte dazu beitragen, das laufende Comenius-Projekt für Kollegen und Eltern transparent zu machen und eventuell neue Kandidaten für das Projekt zu gewinnen.







Ein Reisebericht zur Projektfahrt nach Bregenz

Am Freitag, den 19.11.2010, traten wir in aller Frühe den Weg nach Bregenz an. Treffpunkt: Flughafen Tegel, 7.00 Uhr. Nach einigen Startschwierigkeiten kamen wir endlich nach 8 Stunden am Zielort an. Wir wurden freundlich willkommen geheißen und stärkten uns, mit allen gemeinsam, nach dem anstrengenden Tag beim Mexikaner.

Samstag begann der erste Arbeitstag sehr früh und führte uns in die HTL Bregenz. Die Einführung in das Projekt sowie die Vorstellungen der einzelnen Schulen wurden musikalisch untermalt und boten interessante Aspekte. Nach einer Schulführung begonnen die ersten Workshops. Am Abend wurden wir durch das Bregenzer Festspielhaus geführt und sollten anschließend in geselliger Runde mit dem Bürgermeister dinieren. Die landestypische Kost war sehr lecker, jedoch leider ohne Bürgermeister. Die Schüler und Lehrer wurden separat und gut unterhalten u.a. durch Zaubertricks. Am späten Abend waren wir bettreif.

Auch der Sonntag begann sehr früh. Nach dem Frühstück fuhren wir zu einer Schule in Lustenau. Nach der Schulführung folgten Präsentationen der bisherigen „No-Smoking-Aktivitäten“ an den jeweiligen Schulen, sowie ein Vortrag der Schulärztin. Zum Mittag wurden wir von der Schule verköstigt. Anschließend wurden zukünftige Projekte geplant und die Grundsteine für die Webseite gelegt. Zum Abendbrot dinierten wir diesmal wirklich mit einem Bürgermeister in einem Luxus-Restaurant.

Der Montag begann mit nach dem Motto “der frühe Vogel fängt den Wurm“...schließlich fuhren wir ca. 2 Stunden mit dem Luxusliner in die Schweiz nach Wettingen. Die Führung über das Schulgelände der Kantonsschule begann nach dem Empfang im edlen Ambiente und war sehr beeindruckend. Anschließend führten wir einige Verbesserungen der bestehenden Module durch. Das Mittagessen wurde uns auch diesmal bereitgestellt, allerdings nicht vergleichbar mit normalem Schulessen (gehoben und sehr lecker). Das Speisen in dem Essensaal mit den langen Tafeln erinnerte an Hogwarts. Danach durften wir uns sehr interessante MATURA-Vorträge einiger Schüler anhören, vergleichbar mit unserer 5.PK im Abitur. Zum Schluss führten wir eine Evaluation der Workshops durch, nach einer kurzen Kekspause verabschiedeten wir die ersten Schulen und die Übergabe der Nikolab-Koffer erfolgte. Anschließend fuhren wir nach Zürich und begaben uns dort auf eine abenteuerliche Suche nach einem erschwinglichen Restaurant. Der Tag war sehr, sehr anstrengend aber auch lohnenswert. Jedoch vielen wir alle, nach der langen Heimreise, todmüde ins Bett.

Dienstag war der Abreisetag. Mit dem Schienenersatzverkehr bahnten wir uns den Weg zum Flughafen. Ohne Probleme sind wir in Berlin gelandet und wurden gleich von schlechtem Wetter begrüßt, was will man mehr. Die interessante und multikulturelle Reise, neun Schulen aus EU-Ländern und einer Schule aus der Schweiz, mit neuen Eindrücken und vielen tollen Menschen war eine unvergessliche Erfahrung!

Josephine Kutzner (Sartre-OS), Fr. Hoeft (Otto-Nagel-Gymnasium)
Fotos: Fr. Laumer (Otto-Nagel-Gymnasium)